Der passende Stahl für höchste Ansprüche

#tkgoesIAA | Gemeinsam mit Toyota entwickelte thyssenkrupp Steel zwei Produkte mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften für das Europageschäft der Japaner.

Kompetenz, Vertrauen und Zuverlässigkeit sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Partnerschaft. Das trifft auch für die Beziehungen von thyssenkrupp zur Automobilindustrie zu. Wie eng Werkstofflieferant und Autobauer für erfolgreiche Produkte zusammenarbeiten, zeigen zwei Projekte für den japanischen Konzern Toyota. Zur Strategie des weltweit zweitgrößten Automobilherstellers gehört es, benötigte Werkstoffe möglichst lokal einzukaufen. Darum schaute man auf der Suche nach zwei sehr anspruchsvollen und sehr unterschiedlichen Werkstoffen beim bewährten Partner thyssenkrupp Steel.

Für die Seitenwand des Modells Corolla in Europa wählte man einen sehr weichen Tiefziehstahl für umformkritische Bauteile mit erhöhtem Langzeit-Korrosionsschutz des Duisburger Stahlproduzenten aus. „Die Herausforderung war, das Material in Toyotas standardisierten Produktionsablauf zu integrieren“, sagt Stefan Slawik, Key Account Manager für Toyota bei Steel. „Das gelang uns problemlos, die Werkzeuge mussten nicht umgestellt werden.“ In einer mehrmonatigen Testphase überzeugte sich Toyota davon, dass der Werkstoff in der Verarbeitung tatsächlich konstant höchste Qualitätsansprüche erfüllt.

Den zweiten Werkstoff benötigte Toyota für Strukturbauteile wie Dach- und Türverstärkungen. „Wir hatten spezielle Anforderungen an den Werkstoff“, sagt Edip Özer Arman, Senior Engineer bei Toyota Motor Europe. „Damit sind wir auf die Stahl-Experten zugegangen und haben gemeinsam nach Lösungen gesucht.“ Die Wahl fiel auf DP1200, ein bereits existierendes Premiumprodukt der Duisburger. „Das Zeitfenster war eng, aber in nur zwei Jahren war die Entwicklungsphase beendet und der Werkstoff abgenommen“, so Key Account Manager Slawik. Künftig wird er serienmäßig eingesetzt.