Steel Azubis: Wer bist denn eigentlich Du?

Die 180 Azubis kommen aus allen Teilen der Welt. Jetzt gab es einen Tag, um sich kennenzulernen.

Die Jugendauszubildendenvertretung (JAV) von ThyssenKrupp Steel Europe hat vor Kurzem einen Kulturtag organisiert. „Wir wollen, dass alle sich gegenseitig besser kennenlernen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickeln“, sagt Ayhan Cetinbalta, Vorsitzender der JAV. „Immerhin stammen wir Azubis aus vielen verschiedenen Ländern, haben zum Teil komplett unterschiedliche kulturelle Hintergründe und Religionen – da ist es wichtig, keine Berührungsängste zu haben und sich gegenseitig mit Verständnis und Respekt auf Augenhöhe zu begegnen.“ Bei jungen Leuten geht das halt am einfachsten, wenn sie zusammen Spaß haben.

Das Organisationskomitee hatte daher ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Zunächst waren alle Azubis – wahlweise – zum Besuch einer Kirche, einer jüdischen Gemeide oder einer Moschee eingeladen. Danach begrüßte Personalvorstand Thomas Schlenz die Teilnehmer im Bildungszentrum, bevor der interaktive Teil der Veranstaltung begann: Auf einer großen Weltkarte konnten die Azubis ihre jeweiligen Geburtsländer markieren. Anhand von Plakatwänden wurden die Azubis mit den internationalen Standorten von ThyssenKrupp Steel Europe sowie den jeweiligen Kulturen der Länder bekannt gemacht. Ein Referent des Konzernarchivs berichtete zudem Kurioses und Spannendes aus der Geschichte des Standortes Duisburg. Eine türkische sowie eine brasilianische Tanzgruppe und ein Rapper rundeten das Programm ab.

„Wir haben sehr viele verschiedene Kulturen und Religionen am Standort Duisburg. Der Kulturtag war eine super Gelegenheit, einander besser kennen zu lernen und zu verstehen“, so Kerim Chilla, Auszubildender zum Bürokaufmann im zweiten Lehrjahr. „Die Stimmung war toll, ich freue mich schon auf den nächsten Kulturtag!“