Schneller, effizienter, sicherer: Umbau Werkstore ab Herbst 2016

Die Zukunft beginnt am Werkstor: Damit auch die Ein- und Ausfahrten in Duisburg den modernen Anforderungen entsprechen, wird ab Herbst nächsten Jahres umgebaut. Zum Vorteil der Kunden und der Mitarbeiter.

Moderne Technik und neue Gebäude für eine zukunftsfähige Abfertigung an Tor 6

Stau, komplizierte Abläufe, Intransparenz, zu langsame Abfertigung. Die Schwachstellen an den aus den 80er-Jahren stammenden Werkstoren von Steel Europe in Duisburg sind schon lange bekannt. Während an dieser Stelle Stagnation herrscht, hat sich anderseits beim Verkehrsaufkommen in den letzten 30 Jahren sehr viel verändert. Sowohl der LKW- als auch der PKW-Verkehr haben sich auf 114.000 Bewegungen pro Woche vervielfacht. Die Folge: massive Engpässe und Verzögerungen an den Toren. Einigkeit herrschte daher sowohl bei den Logistikern als auch den Sicherheitsmanagern: So kann es nicht bleiben.

Seit knapp drei Jahren beschäftigt sich deshalb ein interdisziplinäres Team unter Leitung des Fachbereichs Logistik intensiv damit, die Situation von Grund auf zu verbessern und die Logistik auf dem Werksgelände fit für das 21. Jahrhundert zu machen. „Dafür müssen wir viele Prozesse völlig neu aufsetzen“, erklärt André Alberti, Senior Expert Logistik vom Team Prozessoptimierung, der das Großprojekt koordiniert. „Nicht nur hinsichtlich der intelligenten Steuerung und Datenverarbeitung, sondern damit einhergehend auch in baulicher Hinsicht. In gut einem Jahr wollen wir mit den Bauarbeiten beginnen und bis Ende 2017 damit fertig sein“, beschreibt Alberti den Zeitplan. „Das Projekts soll für mehr Effizienz, Effektivität und Sicherheit sorgen – daran werden wir schwerpunktmäßig an den Toren 6 und 7 arbeiten.“

Alles neu an Tor 6 und 7

Konkret bedeutet das für Tor 6 an der Hoffschen Straße, dass die Verkehrsführung auf das Werksgelände und wieder von dort hinaus geändert wird. Gleichzeitig wird die Abwicklung des Verkehrs durch Terminals automatisiert und durch eine App gesteuert. Drei neue LKW-Waagen werden gebaut sowie eine neue sanitäre Anlage und einen Kaffee-Point für die Fahrer.

An Tor 7 (Alsumer Straße/Matenastraße) werden zwei neue Waagen und ebenfalls Abfertigungsterminals gebaut. Zudem wird ein großer Langzeitparkplatz für LKW-Fahrer an der Hubertusstraße errichtet. Auch am Tor 1 an der Kaiser-Wilhelm-Straße wird umgebaut. Nur noch für Mitarbeiter nutzbar sein wird hingegen Tor 3 an der Franz-Lenze-Straße. „Uns vom Projektteam liegt viel daran, sowohl die Mitarbeiter als auch unseren Kunden und Lieferanten frühzeitig ins Boot zu holen“, so Alberti. „Uns ist wichtig, dass allen deutlich wird: Hier bewegt sich etwas zum Positiven, alle werden von dem Projekt profitieren: In zwei Jahren rollen die Verkehre geschmeidiger, sicherer und planbarer auf unser Werksgelände.“