Rasselstein-Mitarbeiter erhält Hochschulpreis

Für seine Masterarbeit über „Die Optimierung der Summenstromsteuerung bei der elektrolytischen Verzinnung von Weißblech“ ist Patrick Moser, Mitarbeiter von ThyssenKrupp Rasselstein in Andernach, mit dem Hochschulpreis der Wirtschaft der Industrie- und Handelskammer Koblenz ausgezeichnet worden.

Der Preis prämiert praxisorientierte Abschlussarbeiten, die an einer Hochschule der Region und zugleich in Kooperation mit einem Mitgliedsunternehmen der IHK Koblenz verfasst wurden. Der auf diese Weise geförderte Know-How-Transfer zwischen wirtschaftlichen Disziplinen der Wissenschaft und Unternehmen hat in diesem Fall zwischen der Fachrichtung Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule Koblenz und Deutschlands einzigem Weißblechhersteller, der ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, stattgefunden.

Der 27-jährige Preisträger war von 2003 bis 2007 Azubi als Elektroniker für Betriebstechnik, bevor er sein Fachabi machte und 2008 mit dem Elektrotechnik-Studium an der Hochschule Koblenz begann. Schon für seine Bachelorarbeit beschäftigte sich der Stipendiat der Otto Wolff/Thyssen Stiftung bei ThyssenKrupp Rasselstein mit der Veredlungstechnik und der Aufbereitung der verwendeten Flüssigkeiten bei der Herstellung von Verpackungsstahl. Mosers nun vorgelegte Masterarbeit führt im Ergebnis dazu, dass bei Prozessveränderungen im Zuge der elektrolytischen Beschichtung des Stahlbandes mit Zinn – etwa durch Erhöhung oder Verringerung der Geschwindigkeit oder das Zu- oder Abschalten von Verzinnungstanks – die Gleichmäßigkeit des Zinnauftrags gewahrt bleibt. Das erhöht die Oberflächenqualität und verringert den Materialausfall.