Inklusion bei Steel

19-jähriger Schwerhöriger hat Ausbildung bei Steel in Dortmund begonnen

ThyssenKrupp Steel hat es sich nun Aufgabe gemacht, verstärkt Jugendliche mit Handicap einzubinden und ihnen einen Ausbildungsplatz anzubieten. Um dieses Ziel zu erreichen, kooperiert das Unternehmen eng mit der Agentur für Arbeit. Aus diesem Programm hat jetzt der erste junge Mann mit Behinderung seine Ausbildung zum Industriemechaniker im Werk Dortmund aufgenommen: der 19-jährige Schwerhörige David Wagner. Seine Fachoberschulreife erwarb Wagner am Rheinisch-Westfälischen Berufskolleg in Essen, der größten Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige in Deutschland. Danach ging es für ihn „Schlag auf Schlag“, bis er bei ThyssenKrupp Steel Europe seine Lehrzeit beginnen konnte. Der Neuling im Technikzentrum Dortmund freut sich über seine Chance und sagt: „Ich fühle mich hier pudelwohl.“

Die Integration von Mitarbeitern mit Handicap nimmt bei ThyssenKrupp Steel Europe einen hohen Stellenwert ein. Seit Jahren übersteigt die Beschäftigung von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Menschen die gesetzliche Pflichtquote von fünf Prozent deutlich. Aktuell arbeiten rund 1.560 Schwerbehinderte beim Stahlhersteller, davon rund 1.000 in Duisburg und 128 in Dortmund. Das entspricht für das gesamte Unternehmen einem Anteil von mehr als 8,7 Prozent.