Gemeinsam ein Zeichen gegen Billig-Stahl setzen

Um gegen Billig-Stahl aus China und höhere Klimaschutzauflagen zu demonstrieren, sind 16.000 Stahlarbeiter auf die Straße gegangen – und erhielten dabei Unterstützung aus der Politik.

Am 11. April ging es auf den Straßen Duisburgs hoch her. Die IG Metall rief zu Demonstration gegen unfaire Wettbewerbsbedingungen und zum Schutz der europäischen Stahlindustrie auf. Sehen Sie hier einige Impressionen von der Veranstaltung

16.000 Menschen folgten dem Aufruf und marschierten protestierend durch die Stadt bis zur Hauptverwaltung von Steel. Im Fokus der Kritik standen zum einen der Billig-Stahl aus China, der den Weltmarkt zu Dumping-Preisen flutet, sowie die angedrohten verschärften Klimaschutzauflagen in der EU, die den internationalen Wettbewerb verzerren könnten. Auf der großen Bühne sprachen unter anderem die Ministerpräsidentin von NRW, Hanelore Kraft, sowie Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (beide SPD) ihre Solidarität mit der Stahlindustrie aus und sicherten zu, sich für deren Interessen einzusetzen.