Klar positioniert unter einer Marke

Die neue Markenarchitektur schlägt sich in den Business Areas nieder: Aus Steel Europe und Steel Americas wird Steel. Wir positionieren uns künftig einheitlich über Endabnehmerindustrien und Produktgruppen im Markt. Das neue Konzept im Überblick.

Nicht nur konzernweit, sondern auch für das Stahlgeschäft bringt der neue Markenauftritt in nächster Zeit eine Reihe von Veränderungen mit sich. Diese betreffen die sogenannte Markenarchitektur, also die Frage, mit welchen Marken wir unser Unternehmen und unsere Produkte den Kunden gegenüber präsentieren.

Wichtigste Punkte sind hier: Die Dachmarke heißt ab sofort ausschließlich thyssenkrupp – alle Marken und Gesellschaften werden hierunter zusammengefasst. Wir werden unser Stahlgeschäft in der Kundenkommunikation einheitlich als Steel (nicht mehr Steel Europe bzw. Americas) bezeichnen. Innerhalb der Business Area wird in Endabnehmerindustrien (beispielsweise Auto/Trucks, Bau, Verpackung) und Produktgruppen (beispielsweise Warmband, Elektroband, Verpackungsstahl) unterschieden.

Hierunter finden sich dann die Produktmarken (beispielsweise TriBond, PowerCore, SCALUR, Rasselstein-Produkte). Konkret bedeutet dies am Beispiel Rasselstein: Rasselstein wird künftig als thyssenkrupp Packaging Steel auftreten. Die Kunden kaufen also ihr Weißblechprodukt nicht mehr „beim Rasselstein“, sie erwerben bei thyssenkrupp ein Rasselstein‑Produkt.

Vorteil: Der seit Jahrzehnten eingeführte und positiv belegte Name Rasselstein bleibt erhalten – aber auch thyssenkrupp profitiert: Die nun vereinten Marken und Gesellschaften kräftigen die große Dachmarke. Mit ihrem Beitrag zur einheitlichen Positionierung des Unternehmens stellen sie wichtige Stützpfeiler für den gesamten Konzern dar. Sie tragen zu einer effizienteren Struktur bei, sodass Kunden, die Öffentlichkeit, die Medien und nicht zuletzt die Mitarbeiter ein klares Markenbild des Konzerns vor Augen haben.

Und die Kunden wissen: Wo thyssenkrupp drauf steht, stecken Verlässlichkeit, Kompetenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit drin. Einheitlichkeit stärkt den Unternehmensauftritt – gemeinsam ist mehr erreichbar. Ausnahmen von dieser Regel wird es nur wenige geben: beispielsweise dann, wenn es wie bei Tagal oder HKM um ein Joint Venture oder um eine Beteiligungsgesellschaft geht. Hier bleiben die bisherigen Firmierungen aus rechtlichen Gründen bestehen. Mit all diesen Maßnahmen zur Neupositionierung startet Steel am 19. November 2015.

„Die neue Marke verdeutlicht, dass wir unsere Kunden ohne Wenn und Aber in den Mittelpunkt stellen und beständig daran arbeiten, unser Markenversprechen einzulösen.“

Heribert R. Fischer,
Vorstand Vertrieb & Innovation

„Ich finde es gut, dass thyssenkrupp das Thema Marke und die Markenarchitektur aufgegriffen und neu aufgestellt hat. Rasselstein wird deshalb nicht weniger bedeutsam. Vielmehr werden wir mit einer starken Produktmarke weiterhin Qualitätsverpackungsstahl verkaufen.“

Ulrich Roeske,
Geschäftsführer thyssenkrupp Rasselstein GmbH

„Wir vereinfachen durch die neue Markenarchitektur den Außenauftritt unseres Stahlgeschäfts. Damit werden wir für unsere Kunden transparenter, aber auch die Vertriebsmannschaft profitiert von der Klarheit der neuen Struktur.“

Bernhard Osburg,
Leiter Sales Automotive

„Der neue Auftritt eröffnet uns gute Chancen, uns mit der Produktgruppe Mittelband von thyssenkrupp international besser zu vermarkten.“

Jens Overrath,
Geschäftsführer Hoesch Hohenlimburg GmbH