Ein Schutzschirm zum Aufrollen

In der Coronavirus-Krise zeigt sich der besondere Erfindergeist, der bei thyssenkrupp herrscht. In den Geschäftsbereichen und an verschiedenen Standorten haben Mitarbeitende kreativ auf die Herausforderung der Pandemie reagiert – und etwa neue Produkte zum Schutz vor einer Infektion entwickelt. Ein gutes Beispiel ist eine aufrollbare Trennwand, die, zwischen zwei Schreibtische montiert, die Einhaltung der Hygieneregeln unterstützt. Und wer hat’s erfunden? Die Belgier bei thyssenkrupp Materials Services.

Nach und nach kehren in vielen Ländern Europas die Menschen aus dem Homeoffice, in das die Covid-19-Pandemie sie gezwungen hatte, an ihre Arbeitsplätze zurück. Dort werden sie sich angesichts weiter bestehender Infektionsrisiken an ein etwas anderes Arbeitsleben gewöhnen müssen als vor der Coronavirus-Krise. Viele andere, die ihr Büro nicht nach Hause verlegen konnten, mussten im Betrieb schon bisher Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Arbeitgeber sind angehalten, Konzepte für einen virussicheren Arbeitsalltag zu entwickeln.

Dabei helfen dürfte ihnen ein neues Produkt von thyssenkrupp Materials Services in Belgien. Dort haben sie eine auf- und abrollbare Trennwand entwickelt, einen sogenannten Flexiscreen, der mit wenigen Handgriffen und in wenigen Sekunden an einen Schreibtisch angebaut werden kann. Mit dem Flexiscreen lassen sich zwei Arbeitsplätze voneinander abtrennen, die Mitarbeiter sind vor Tröpfchen geschützt, die das Virus übertragen – auch wenn der Abstand weniger als zwei Meter beträgt. Dafür müssen sie den Flexiscreen einfach zwischen den am Schreibtisch montierten Halterungen aufspannen: Die aufrollbare Leinwand wird von der einen Seite herausgezogen und auf der anderen in der Halterung eingehakt.

„Wir haben mit der Entwicklung des Flexiscreens mitten in der Coronavirus-Krise begonnen, als wir gemerkt haben, dass ein großer Bedarf an dieser Art Schutz besteht“, sagt Sara Petrens, Marketing Managerinvon thyssenkrupp Materials Belgium. Zugleich seien Teile des üblichen Geschäfts im Zuge der Krise erheblich eingebrochen. Federführend war bei dem Projekt die Abteilung für Value Added Services (VAS), sogenannte Mehrwertdienste, die viel Erfahrung in der Produktveredelung und Konfektionierung hat. Die entsprechenden Vorprodukte für den Flexiscreen fanden sie bei thyssenkrupp Laser Works und bei Zulieferern, die sich in der Krise ebenfalls über ein zusätzliches Geschäft freuten.

Innerhalb kurzer Zeit hat Materials das Produkt zur Marktreife gebracht. Erhältlich ist es in einer Höhe – ca. 71 cm – und zwei Farbversionen: mit transparentem oder weißem Screen. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Flexiscreen ein effektives Mittel anbieten, um Beschäftigte in Büros vor Infektionen zu schützen“, sagt Petrens. „Es ist außerdem leicht zu montieren, braucht wenig Platz bei der Lagerung und ist einfach zu transportieren.“ Und anders als ein fest installierter Schutzschild kann der Flexiscreen eingerollt werden, wenn Schutz nicht erforderlich ist. Auf diese Weise fühlt sich Arbeiten im Büro dann fast schon wieder so an wie vor der Coronavirus-Krise.

Mehr Informationen dazu finden Sie auch auf der Webseite: https://www.thyssenkrupp-materials.be/flexiscreen/de