Interview Sanjin Butorac

Corona betrifft uns alle bei thyssenkrupp und bei Materials Services. Wie unsere Kolleginnen und Kollegen in den vielen unterschiedlichen geografischen und unternehmerischen Ecken unserer Business Area ganz persönlich mit der Situation umgehen, stellen wir Ihnen in Interviews vor. #strongertogether

Diesmal mit dabei… Sanjin Butorac, Leiter der Zweigniederlassung Zagreb, thyssenkrupp Materials Services.

1. Was bereitet Ihnen derzeit die meisten Sorgen?

Das leichtsinnige Benehmen der Bevölkerung und die lockeren Maßnahmen gegen Corona der am stärksten betroffenen Länder, sowie die wirtschaftliche Lage in der EU.

2. Was macht Ihnen aktuell am meisten Hoffnung?

Dass die Zahl der Infizierten sinkt bei uns in Kroatien und dass der Krisenstab sehr gut reagiert und sich vorbereitet hat.

3. Wie halten Sie den Kontakt zu Ihren Mitarbeitern aufrecht?

Am Telefon und per Mail, da wir drei Beschäftigte sind und von zu Hause arbeiten.

4. Wie halten Sie den Kontakt zu Ihren Kunden?

Per Telefon und E-Mail.

5. Was vermissen Sie derzeit am meisten?

Die Bewegungsfreiheit.

6. Worauf freuen Sie sich besonders, wenn der Shutdown /das Kontaktverbot vorüber ist?

Persönlich auf den Urlaub am Meer und beruflich den Kontakt zu Kunden.

7. Wie lenken Sie sich ab?

Mein Sohn ist sieben Monate alt, er lenkt mich sehr gut ab.

8. Was machen Sie derzeit anders als vor Corona? Und wollen Sie das beibehalten?

Es ist viel schwieriger geworden, zu verkaufen als bisher. Wir versuchen, andere Wegen zu gehen, besonders mit Blick darauf, wer in der Zeit lieferfähig ist und wie Lieferungen nach Kroatien möglich sind. Die Flexibilität und das breite Programm bei thyssenkrupp Materials Services werden wir weiter nutzen.

9. Man sagt, dass in jeder Krise auch eine Chance stecke. Richtig oder falsch. Und warum?

Das ist richtig, alles ändert sich sehr schnell und stark. Man sollte sich so schnell wie möglich der Situation anpassen und soweit es geht die inneren Potenziale nutzen und sich dem Markt und den Kunden noch mehr anpassen.

10. Haben Sie in diesen außergewöhnlichen Wochen Erfahrungen gemacht, die Sie teilen möchten? Was haben Sie neu entdeckt?

Wir hatten im März 2020 einen Rekordumsatz, da wir geahnt haben was auf uns zukommt mit Blick auf die Lieferproblematik. Wir waren ständig in Kontakt mit unseren Kunden, haben das Beste aus dieser Situation rausgeholt und mit sehr viel Einsatz viele Aufträge geholt und Bestellungen zum größten Teil trotz internationaler Transportprobleme ausgeliefert. Wir haben sehr schnell reagiert mit möglichen Lieferungen für unsere Kunden.

11. Welche Botschaft möchten Sie an die 20,000 Mitarbeiter von MX schicken?

Wir sollten schneller, flexibler und zuverlässiger Partner für unsere Kunden sein, alle unsere Verkaufskanäle und unsere Logistik stärken sowie administrative Hürden senken, um erfolgreicher zu sein.