Interview Georgi Nikolov

Corona betrifft uns alle bei thyssenkrupp und bei Materials Services. Wie unsere Kolleginnen und Kollegen in den vielen unterschiedlichen geografischen und unternehmerischen Ecken unserer Business Area ganz persönlich mit der Situation umgehen, stellen wir Ihnen in Interviews vor. #strongertogether

Diesmal mit dabei… Georgi Nikolov, CEO von thyssenkrupp Materials Bulgaria.

1. Was bereitet Ihnen derzeit die meisten Sorgen?

Die Menschen und das Unternehmen bestmöglich zu schützen.

2. Was macht Ihnen aktuell am meisten Hoffnung?

Das Engagement meiner Kollegen, diese Situation zu überwinden und aus ihr herauszukommen. Besonders das Team in Plovdiv ist bemerkenswert.

3. Wie halten Sie den Kontakt zu Ihren Mitarbeitern aufrecht?

Wie üblich, Gespräche per Telefon, E-Mails, mit derzeit sehr begrenzten persönlichen Treffen aus der Ferne.

4. Wie halten Sie den Kontakt zu Ihren Kunden?

Wie üblich, Gespräche über Telefon, E-Mails, aber ohne persönliche Treffen.

5. Was vermissen Sie derzeit am meisten?

Persönlich, ohne Maske herumzulaufen und ein Bier zu trinken. Beruflich, die persönlichen Treffen mit meinen Kollegen und unseren Kunden.

6. Worauf freuen Sie sich besonders, wenn der Shutdown /das Kontaktverbot vorüber ist?

Mit dem Team in Bulgarien zu feiern, wie sie ihre Grenzen überschritten und die SAP-Einführung gemeistert haben. Es ist erst zwei Monate her – nicht so weit von der aktuellen Situation entfernt.

7. Wie lenken Sie sich ab?

Nachdenken. Zum Beispiel darüber, wie zerbrechlich unsere menschliche Welt ist.

8. Was machen Sie derzeit anders als vor Corona? Und wollen Sie das beibehalten?

Die kleinen, einfachen Dinge genießen.

9. Man sagt, dass in jeder Krise auch eine Chance stecke. Richtig oder falsch. Und warum?

Absolut richtig. Man kann sich vor einer massiven Krise wie dieser nicht mit Worten verstecken, man wird brutal aus der Komfortzone gedrängt und muss Taten folgen lassen.

10. Haben Sie in diesen außergewöhnlichen Wochen Erfahrungen gemacht, die Sie teilen möchten? Was haben Sie neu entdeckt?

Wie schön das Leben vor Corona war, was wir aber nicht erkannt haben.

11. Welche Botschaft möchten Sie an die 20,000 Mitarbeiter von MX schicken?

Passen Sie auf sich auf und lassen Sie uns hoffen, dass es bald besser wird.