Interview András Verseghi-Nagy

Corona betrifft uns alle bei thyssenkrupp und bei Materials Services. Wie unsere Kolleginnen und Kollegen in den vielen unterschiedlichen geografischen und unternehmerischen Ecken unserer Business Area ganz persönlich mit der Situation umgehen, stellen wir Ihnen in Interviews vor. #strongertogether

Diesmal mit dabei… András Verseghi-Nagy, CEO von thyssenkrupp Materials Hungary und Slovakia.

1. Was bereitet Ihnen derzeit die meisten Sorgen?

Die Gesundheitssituation sowie meine Familie und meine Kollegen.

2. Was macht Ihnen aktuell am meisten Hoffnung?

Im Hinblick auf das Virus, die Disziplin des ungarischen und slowakischen Volkes und meine Hoffnung auf das Weltgesundheitssystem. Im Hinblick auf unser Unternehmen: Die Motivation unserer Kollegen in schwierigen Zeiten zu sehen.

3. Wie halten Sie den Kontakt zu Ihren Mitarbeitern aufrecht?

Über das Telefon und Webmeetings.

4. Wie halten Sie den Kontakt zu Ihren Kunden?

Per Telefon und E-Mail. Unsere Kollegen sind sehr motiviert, die Geschäftsbeziehungen so stark wie möglich zu halten.

5. Was vermissen Sie derzeit am meisten?

Der persönliche Kontakt zu Verwandten, Freunden und Kollegen.

6. Worauf freuen Sie sich besonders, wenn der Shutdown /das Kontaktverbot vorüber ist?

Sich wieder mit Kollegen treffen und feiern, dass wir die Krise ohne ernsthafte Gesundheitsprobleme, aber mit einer sehr starken Motivation, unsere Konkurrenten zu schlagen, überstanden haben.

7. Wie lenken Sie sich ab?

Wenn Sie eine hohe Selbstmotivation haben, dann reicht es aus, sich in guter Form zu halten. Und ich versuche, zu Hause Sport zu treiben oder auf den leeren Straßen zu laufen.

8. Was machen Sie derzeit anders als vor Corona? Und wollen Sie das beibehalten?

Mehr Möglichkeiten für Home-Office und Webmeetings mit Kollegen außerhalb von Budapest.

9. Man sagt, dass in jeder Krise auch eine Chance stecke. Richtig oder falsch. Und warum?

Es ist eine große Chance für uns, stärker zu werden und unseren Marktanteil zu erhöhen. Und jetzt haben wir genug Zeit, um Projekte zu starten und zu realisieren, die uns helfen können, in Zukunft besser zu sein.

10. Haben Sie in diesen außergewöhnlichen Wochen Erfahrungen gemacht, die Sie teilen möchten? Was haben Sie neu entdeckt?

Sie können sehen, wer in dieser schwierigen Situation die zähen Leute sind. Aus menschlicher Sicht und aus einem Motivationsstandpunkt heraus.

11. Welche Botschaft möchten Sie an die 20,000 Mitarbeiter von MX schicken?

Motivation bei der Arbeit kann helfen, nicht zu viel über das Virus nachzudenken. Und wir werden gemeinsam gewinnen!