Der Kunde im Mittelpunkt

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Haben Sie davon gehört, was Product Owner sind? Sie spielen eine wichtige Rolle in unserem agilen Excellence & Performance Tribe (TEP) und stellen sicher, dass die Aktivitäten, an denen die Teams arbeiten, immer auf die Anforderungen ihrer Kunden abgestimmt sind. Im folgenden Interview spricht Patrick Pommerenke, Product Owner für das Squad OPX Edelstahl-Service-Center (ESC) Dortmund, über seine neue Rolle, die Arbeit mit den internen Kunden und die Scrum-Methodik.

TEP besteht derzeit aus 29 Personen aus den Geschäftsbereichen und der Zentrale, die in dedizierten Squads arbeiten. Ein Squad besteht aus 5 - 9 Experten, die sich voll und ganz der Lieferung strategischer Lösungen in den Bereichen Beschaffung, operative Exzellenz und strategisches Kundenmanagement verschrieben haben.

Patrick Pommerenke, Sie sind jetzt Product Owner. Was gefällt Ihnen an Ihrer neuen Rolle am besten?

Mir gefällt die enge Zusammenarbeit mit dem Squad-Team und unserem internen Kunden, dem ESC in Dortmund. Wir stehen in ständigem Austausch, was uns hilft, unsere Aktivitäten zu priorisieren und sehr schnell Kundennutzen in Produktinkrementen zu schaffen. Das Team arbeitet in kurzen Iterationen von zwei Wochen ('Sprints') und das ESC Dortmund gibt Feedback zu den erzielten Ergebnissen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Produktinkremente immer den Kundennutzen erfüllen und das Team an den richtigen Aufgaben arbeitet.

Was ist ein Produktinkrement?

Ein Produktinkrement ist eine in Scheiben geschnittene Version eines Vollproduktes. Ziel ist es, dem Kunden schon früh in der Entwicklungsphase etwas zur Verfügung zu stellen, damit der Kunde sieht, was er bekommt. In unserem Team könnte dies zum Beispiel ein Produktivitäts-Dashboard für eine Maschine mit eingeschränkter Funktionalität sein, das dann bei positivem Kundenfeedback auf andere Maschinen ausgerollt werden kann. Der Kunde hat die Möglichkeit, sehr früh im Prozess Feedback zu geben, was sicherstellt, dass das Team seine Aktivitäten auf die Bedürfnisse des Kunden fokussieren und priorisieren kann.

Edelstahl-Service-Center (Dortmund), Patrick Pommerenke (Product Owner), Andreas Beil (Leiter Edelstahl-Service-Center), Caroline Uhlenbruch (OPX), Ilse Henne (CTO)

Was unterscheidet sich jetzt von der Art und Weise, wie Sie in der Vergangenheit Projekte gemacht haben?

Der allgemeine Schwerpunkt und Ansatz ist anders. Im klassischen Projektmanagement verwaltete ich Wasserfall-Projektpläne, und die internen Kunden waren in erster Linie an SteerCo-Sitzungen beteiligt. Dadurch wurde das Projektziel, das zu Beginn des Projekts klar definiert war, zwar erreicht, doch hatten wir dabei nicht so viel Flexibilität, um den sich ändernden Kundenbedürfnissen im Laufe der Zeit gerecht zu werden, wie dies jetzt der Fall ist. Das ist jetzt ganz anders. Durch den engen Austausch mit den Kunden und die kurzen Sprints sind wir jederzeit in der Lage, den Fokus und die Prioritäten unserer Aufgaben anzupassen und so jederzeit sicherzustellen, dass das Produkt, an dem wir arbeiten, den größten Nutzen für den Kunden bringt.

Was sind die nächsten Ereignisse in Ihrem Squad?

Wir befinden uns im vierten Sprint, was bedeutet, dass nicht mehr so viel Zeit bleibt, bis wir unsere Lösung gefunden haben. Ein Sprint dauert immer zwei Wochen und endet mit einem Sprint-Review-Meeting, in dem das Squad-Team seine Leistungen dem Kunden präsentiert. Das ist immer sehr motivierend und inspirierend für das Team und für mich, denn das direkte Feedback von unserem Kunden hilft uns, uns zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Vielen Dank für das Gespräch!

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Georg Ziegler oder Tanja Nigbur.